ADAC will Partikel-Grenzwert für DI-Benziner

Benziner sollen so sauber sein wie Diesel-Autos: Mit dieser Forderung wendet sich der ADAC gegen Pläne des Europäischen Verbands der Automobilindustrie (ACEA), für den Partikelausstoß einen höheren Grenzwert bei Ottomotor-Autos mit Direkteinspritzung (DI-Benziner) zuzulassen.

Für die ab 2014 geltende Abgasnorm Euro VI werden auch die ultrafeinen Partikel gemessen und in der Verordnung festgeschrieben, allerdings bisher nur für Dieselmotoren.

Bei eigenen Messungen hat der ADAC jedoch im Abgas der DI-Benziner ebenfalls Partikel gefunden. Die Bestrebungen der ACEA sehen laut ADAC vor, den Direkteinspritzer-Benzinern einen zehnfach höheren Grenzwert für Partikel zu erlauben, als gegenwärtig für die Diesel erlaubt ist. Dagegen fordert der Autoclub, dass sich der Grenzwert für die DI-Benziner an jenem für die Diesel orientieren sollte. Der ADAC ist der Ansicht, dieser Grenzwert könne bei den Benzinern mit innermotorischen Maßnahmen und ohne Mehrkosten für den Autofahrer eingehalten werden.

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