Auto-Abatz fällt in Spanien um 40 Prozent

Um 40 Prozent fielen die Autoneuzulassungen in Spanien, um 23 Prozent in Großbritannien und um 19 Prozent in Italien gegenüber dem Vorjahresergebnis. In den Neuen EU-Ländern lag der Absatz mit 99 000 Fahrzeugen drei Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Mit insgesamt 1,1 Millionen Fahrzeugen wurden im Oktober 2008 in Europa 15 Prozent weniger Neuwagen zugelassen als vor einem Jahr. Die deutliche Konjunkturabschwächung sowie eine zunehmende Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe stellten eine erhebliche Belastung für den Neuwagenkauf dar, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit.

Die Verkäufe in Westeuropa gaben um 16 Prozent auf 1 Millionen Pkw nach. Insbesondere Spanien (- 40 %), Großbritannien (- 23 %) und Italien (-19 %) verfehlten das Vorjahresergebnis deutlich. In den Neuen EU-Ländern lag der Absatz mit 99 000 Fahrzeugen drei Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Die Verkäufe in Westeuropa fielen im bisherigen Jahresverlauf – insbesondere wegen des Absatzminus’ in Spanien, Italien und Großbritannien – um 6 Prozent rückläufig aus. Für die Neuen EU-Länder ergibt sich bislang noch ein Neuzulassungsplus von knapp 3 Prozent. Die Finanzkrise hat mittlerweile aber auch Osteuropa erreicht. Insbesondere in Ungarn (- 6 %) sowie in den Baltischen Staaten (-18 %) ist der Pkw-Absatz spürbar rückläufig.

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