Entwicklungsziel: Langlebige Flugzeugantriebe

Da es “wirtschaftlich wie auch ökologisch von großer Bedeutung ist, Flugzeugtriebwerke so auszulegen, dass sie eine hohe Betriebsfestigkeit aufweisen, also langlebig und möglichst wenig fehleranfällig sind”, hat sich Deutschlands führender Triebwerkhersteller, MTU Aero Engines, entschlossen, am Institut für Luftfahrtantriebe (ILA) der Universität Stuttgart eine Professur zu stiften und über einen Zeitraum von maximal 20 Jahren mit bis zu 2,885 Millionen Euro zu fördern.

Von den Forschungen auf dem Gebiet der “Strukturmechanik der Flugzeugtriebwerke” versprechen sich die Partner Erkenntnisse, die eine längere Nutzung der aus teuren Legierungen bestehenden Flugzeugantriebe erlauben.

Außerdem will man spezielle triebwerksrelevante Versagensmechanismen erforschen und sich mit Fragen der Werkstoffmodellierung, der Wärmetechnik sowie der Schwingungsmechanik von Rotoren und Schaufeln beschäftigen.

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