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Astra Sports Tourer
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Dem Sports Tourer steht das gleiche breit aufgestellte Motorenprogramm wie der Limousine zur Verfügung. Das Leistungsspektrum deckt einen Bogen von 70 kW / 95 PS bis 147 kW / 200 PS ab. Für den ersten Schnupperkurs mit dem neuen Astra Kombi stellte Opel den stärkten Diesel mit 118 kW / 160 PS bereit, eine komplette Neuentwicklung. In Verbindung mit der beachtlichen Schlankheitskur von rund 190 Kilogramm gegenüber dem Vorgänger hat der drehmomentstarke Selbstzünder, dem ein doppelter Turbolader über jede Anfahrschwäche hinweg hilft, keine Mühe, den Kombi souverän zu motorisieren. 8,1 Sekunden für den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 und 220 km/h Höchstgeschwindigkeit gehen schon als ausgesprochen sportlich durch. Die 4,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer, die der Normverbrauch ausweist, gelingen natürlich in der Praxis nicht, aber die 5,6 Liter, die der Bordcomputer nach rund 200 Kilometern abwechslungsreicher Teststrecke angab, gehen für das Leistungs- und Transportangebot wirklich in Ordnung.
Die Sahnestücke im aufpreispflichtigen Angebot für den Astra sind das Matrixlicht für 1250 Euro und die Ergonomiesitze für 685 Euro. Die Sitze lassen in puncto Verstellmöglichkeiten und Unterstützung für den Rücken manch oberklassigen Sitz aus der Premiumliga alt aussehen, und das Matrixlicht ist eine Technik, bei der Opel ebenfalls in der ersten Reihe sitzt. Das belohnen offensichtlich auch die Kunden. Bei der Limousine bestellen bislang 37 Prozent der Käufer die für den Gegenverkehr blendfreien Scheinwerfer.
Das sichere, problemlose und dennoch komfortable Fahrverhalten hat der Kombi des Astra 1:1 von der Limousine übernommen. Beim Modellmix dürfte der Sports Tourer sogar künftig die Nase vorne haben. Opel rechnet mit 52 Prozent Anteil an der gesamten Modellreihe. Mit fünf Ausstattungslinien deckt der Astra Kombi ebenfalls ein weitgespanntes Angebotsspektrum ab.
Bei Gewerbekunden und Familien sieht Opel die wichtigsten Zielgruppen für den Sports Tourer. Mit rund 1000 Euro Kombi-Aufschlag fällt der Aufpreis zur Limousine moderat aus, zumal es dafür ein deutlich besser nutzbares Auto gibt. 18.260 Euro sind für einen Astra Sports Tourer mindestens fällig. Der Topdiesel steht mit mindestens 28 310 Euro in der Liste. Da dürfte doch der eine oder andere Kunde in Versuchung geraten, sich statt eines asketischer ausgestatteten Insignia lieber einen Astra Kombi mit vollem Verwöhnaroma zu gönnen. Keine Frage: Bei seinem jüngsten Raumfahrtprogramm hat Opel einen richtig guten Job abgeliefert.
| Länge, Breite, Höhe (m): | 4,7, 1,87, 1,51 |
| Radstand (m): | 2,66 |
| Motor: | Vierzylinder, Diesel, Biturbo |
| Hubraum: | 1.598 ccm |
| Leistung: | 118 kW / 160 PS bei 4.000 U/min |
| Max. Drehmoment: | 350 Nm zwischen 1.500–2.250 U/min |
| Beschleunigung 0 auf 100 km/h: | 8,1 Sek. |
| Höchstgeschwindigkeit: | 220 km/h |
| ECE-Durchschnittsverbrauch: | 4,1 Liter |
| CO2-Emissionen: | 109 g/km (Euro 6) |
| Effizienzklasse: | A |
| Gepäckraumvolumen: | 540–1.630 Liter |
| Leergewicht: | 1.435 kg |
| Zuladung: | 550 kg |
| Preis: | 28.310 Euro |
geschrieben von AMP.net/jri veröffentlicht am 17.03.2016 aktualisiert am 18.03.2016
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Tolles Auto. Aber etwas mehr Dampf beim Topdiesel würde nicht schaden. Und leider fehlt immer noch 4WD und damit kommt es gar nicht erst in Frage. Der VW Konzern kann sich getrost weiter die Hände reiben. Schade.
Comments are closed.
OlliP
March 18, 2016 at 2:52 pmSchönes Auto, jedoch schafft Opel es immer wieder, mit hässlichen Details das Gesamtbild zu verunstalten. Der Kühlergrill geht nämlich gar nicht. Auch die Chromleiste, die sich bis über die D-Säule erstreckt ist nicht gerade eine Augenweide. Der Preis ist auch alles andere als günstig, wenn man bedenkt, mit welch geringen Kosten und in welchen Stückzahlen Autos heutzutage produziert werden. Ein Mittelklassemodell ab rund 56.000 DM? Früher gab es z.B. den Calibra für rund 42000 DM, wenn ich nicht irre.