Leichtbau-Autos: Neues Recyclingverfahren für Kohlefaserteile

Karosserieteile aus Kohlefaser für Autos könnten künftig preiswerter werden. Forscher der Universität Bremen und der TU Clausthal haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, bisher nicht verwertbare Verschnittreste des extrem leichten Kohlefaser-Materials zu recyceln.

Die Abfälle werden dabei auf eine sogenannte Organofolie aufgetragen und in einer Thermopresse fest verbunden. Bisher werden Kohlefaser-Teile aufgrund der hohen Kosten lediglich in Karosserien von Luxusautos zur Gewichts- und Verbrauchsreduzierung eingesetzt. Durch die bessere Verwertbarkeit des Verschnitts erhoffen sich die Forscher neue Marktchancen für das Leichtbau-Material.

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