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Mercedes und Formel 1: Geldverschwendung

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Auf der Rennstrecke rast Mercedes derzeit von Erfolg zu Erfolg. Trotzdem gibt es Kritik am Formel-1-Engagement des Stuttgarter Autobauers. Vor allem der enorme finanzielle Aufwand stößt bei einer großen Mehrheit der Bundesbürger auf Unverständnis. In einer repräsentativen Umfrage des Dortmunder Instituts Prolytics Market Research sagten 69,9 Prozent der Befragten, Mercedes solle das Geld lieber in den Erhalt von Arbeitsplätzen investieren. Die Schwaben lassen sich ihre Teilnahme an der Formel-1-Weltmeisterschaft in diesem Jahr geschätzte 200 Millionen Euro kosten.

Der Aufwand scheint sich aber zu lohnen: Mercedes hat die ersten beiden Saisonrennen gewonnen und ist der große Favorit auf den Gewinn des WM-Titels. Außerdem profitiert auch die Serienproduktion vom Motorsport. Dort werden technische Innovationen einem echten Härtetest unterzogen. Ein bisschen Motorsport steckt also in jedem Mercedes, egal, ob A- oder S-Klasse. Und für Mercedes bedeutet Erfolg in der Formel 1 natürlich auch einen Imagegewinn. Würden die Stuttgarter dieses Geld in die Werbung stecken, dann würde die Summe vermutlich das Jahresbudget des Formel-1-Teams deutlich übersteigen.

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