Statistik – Zur Kasse bitte

Autofahren ist schon lange nicht mehr günstig, bei anderen Formen der Mobilität wird der Bürger allerdings ebenfalls kräftig zur Kasse gebeten. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des europäischen autofreien Tags (22. September) mitteilt, stiegen in den vergangenen zehn Jahren die Kosten für Mobilität insgesamt.

Dies geschah jedoch in unterschiedlichem Maße. Während die Preise für Fahrräder in der vergangenen Dekade um lediglich 7 Prozent stiegen, kletterten die Kosten für Unterhalt und Kauf von Kraftfahrzeugen um 24,5 Prozent. Der Löwenanteil geht dabei auf das Konto gestiegener Spritkosten (Superbenzin plus 36,9 Prozent, Diesel plus 53,8 Prozent). Der Preis für Neufahrzeuge stieg seit 2000 dagegen lediglich um moderate 12,2 Prozent.

Deutlich teuerer sind öffentliche Verkehrsmittel geworden: Die Preise im ÖPNV stiegen um stolze 43,8 Prozent, Fahrscheine für Fernreisen mit der Bahn um immer noch beachtliche 34,9 Prozent.

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