Tests Peugeot

Kurztest Peugeot 208 GTi 30th, 308 GT und RCZ-R: Flotte Franzosen

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Nach dem Rückzug aus der Rallye-Weltmeisterschaft und zuletzt aus dem Langstreckensport ist die sportliche Seite von Peugeot ein wenig in den Hintergrund geraten. Dass die Marke erfolgreich in der Rallye-Europameisterschaft und im Rallye-Cross mitfährt, bekommen fast nur eingefleischte Motorsportfans mit. Ältere Semester erinnern sich gern noch an den 205 GTI aus den 1980er-Jahren – und an die Historie dieser Marken-Ikone knüpfen die Franzosen nun wieder an. Nachdem fünf Jahre lang der RCZ allein die dynamische Fahne hochhalten musste, ergänzen zwei weitere PS-starke Ableger das Modellprogramm.
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Peugeot 308 GT

Das „Auto des Jahres 2014“, der Peugeot 308, bekommt mit den Zusatzbuchstaben GT mehr Feuer unter die Haube. Als 1,6-Liter-Benziner sind es 151 kW / 205 PS. Das reicht bei Limousine und Kombi für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h. Da lassen sich gerade im Fall des 308 SW Familie und Fahrspaß bestens unter ein (Auto-)Dach bringen. Etwas langsamer, aber immer noch ausreichend schnell unterwegs ist der 308 GT mit dem neuen 2.0 Blue HDi 180. Er ist mit Normverbräuchen von 4,0 bzw. 4,1 Litern (SW) und der Energieeffizienzklasse A+ nicht nur besonders sparsam, sondern beeindruckt auch durch sein bei 2000 Umdrehungen in der Minute anliegendes Drehmoment von 400 Newtonmetern. Da vergehen für den auf Landstraßen relevanten Zwischenspurt im fünften Gang von 80 auf 120 km/h sportliche 5,5 Sekunden. Kombiniert ist der neue Antrieb mit dem ebenfalls neuen Sechs-Gang-Automaten von Peugeot. Er wechselt die Getriebestufen auffallend feinfühlig und mit der gebotenen Schnelligkeit. Dazu kommen eine äußerst präzise Lenkung und Sitze, die mehr Seitenhalt bieten als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Der im positiven Sinne Teufel des GT steckt aber im Detail – in diesem Fall in der Sporttaste an der Mittelkonsole. Sie verwandelt den Charakter noch stärker Richtung GT. Die Lenkung wird gestrafft und der Motor höher ausgedreht. Der Fahrer bekommt den Wechsel ins noch sportlichere Fach durch die dann in Rot getauchten Rundinstrumente angezeigt. Das Display dazwischen stellt auf die Anzeige von Leistung, Ladedruck des Turbos und Drehmoment um. Unmissverständlich den Sport-Modus signalisiert als Sahnehäubchen der ins Betörende wechselnde Klang der Abgasanlage. Damit die Pferde bei schlechterer Witterung nicht allzu schnell durchgehen, hat Peugeot der Automatik sicherheitshalber auch noch eine Schlechtwetter-Taste spendiert, die den Vortrieb etwas im Zaum hält. Insignien des GT sind unter anderem die Sitze von Peugeot Sport, der schwarze Dachhimmel, die andere Heckschürze und das von der Motorhaube in den neu gestalteten Kühlergrill gewanderte Marken-Logo, stärker getönte Scheiben und dynamische LED-Blinkleuchten. Und wo wir schon einmal dabei sind: Die vielfach Kritik am i-Cockpit mit den hoch gesetzten Anzeigen und dem tief liegenden und kleinen Lenkrad können wir zumindest beim 308 nicht nachvollziehen. Der Blick auf die Instrumente war einwandfrei und ein kleines, und vor allem so griffiges Lenkrad passt ja nun einmal auch schon per se zu einem sportlichen Auto. Wenn etwas ein wenig gewöhnungsbedürftig, dann wohl eher der Drehzahlmesser – er arbeitet entgegen des Uhrzeigersinns. GT-Dress für weitere Motorvarianten Für Kunden, denen Leistung nicht über alles geht, bietet Peugeot alternativ zu den „echten“ GT-Modellen auch die Ausstattungsvariante GT-Line an. Sie tritt außen wie innen im GT-Dress an, unter der Haube stecken dann aber die anderen Motoren der Baureihe. Eine attraktive Alternative wäre da zum Beispiel der Peugeot 308 GT-Line mit dem 150-PS-Diesel. Das GT-LIne-Paket kostet 1.800 Euro und für drei weitere Motorisierungen erhältlich.
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Peugeot RCZ

Mit dem RCZ wildert Peugeot schon seit einiger Zeit im Umfeld des Audi TT und kann durchaus einen Achtungserfolg verbuchen. Mit RCZ-R haben die Franzosen vergangenes Jahr noch eine Schippe daraufgelegt. Der zusätzliche Buchstabe steht für einen – was die Literleistung von fast 170 PS angeht – stärksten Motoren im Serienfahrzeugbau überhaupt. Die 199 kW / 270 PS bringt der bislang stärkste Serien-Pkw von Peugeot über eine knackige Kupplung souverän auf die Straße. Eine bei 250 km/h abgeregelte Höchstgeschwindigkeit und 5,9 Sekunden für den Standardsprint stehen für eine gehörige Portion Sportwagen.

Noch mehr Fahrspaß im Peugeot 208 GTI “30th”

Doch der Fahrspaß lässt sich bei Peugeot noch steigern, und zwar mit…

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