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Passat
Ob für Vater oder Vertreter, ob für Flotte, Freizeit oder Familie, der Passat gilt als eines der wichtigsten Volumenmodelle des VW-Konzerns. Nach 22 Millionen Einheiten und 41 Jahren geht im November die 8. Generation an den Start. Der Konkurrenz dürfte das gar nicht gefallen. Es ist das beste Mittelklasse-Fahrzeug, das die Wolfsburger je auf die Räder gestellt haben.
Copyright: VW
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Im Vergleich zum Vorgänger schluckt der neue Passat 47 Liter mehr und kommt so auf 650 Liter Kofferraumvolumen. Sind die Lehnen vorgeklappt, passen bis 1 780 Liter in den Passat. Unverständlich nur, warum VW in dieser Klasse bei dieser Konfiguration keinen wirklich waagerechten Ladeboden anbietet. Die Rückenlehnen liegen leider schräg auf den Sitzpolstern. Optional kann auch die Beifahrersitzlehne umgeklappt werden. Selbst Stückgut bis zu einer Länge von 2,80 Metern kommt dann trocken nach Hause.
Zur Markeinführung stehen drei Motorisierungen zur Auswahl. Debüt feiert ein neuer Top-Diesel mit 176 kW/240 PS. Entwicklungschef Jakob Neußer sieht die größte Nachfrage allerdings beim 2.0 TDI mit 110 kW/150 PS. Dass der Passat damit vollkommen ausreichend unterwegs ist, hat unsere erste Testfahrt gezeigt. Der Selbstzünder reagiert spontan aufs Gas, zieht aus niedrigen Drehzahlen munter los, bleibt dabei ruhig und dürfte auch an der Zapfsäule seinen Besitzer mehr als zufrieden stellen. VW gibt als Normverbrauch 4,1 Liter Diesel an. Etwas später sollen ein TDI mit 88 kW/120 PS und 140 kW/190 PS folgen. Bei den Benziner reicht das Leistungsspektrum von 92 kW/125 PS bis 206 kW/280 PS. Die stärkeren Versionen werden allerdings erst nächstes Jahr angeboten. Ebenso eine Plug-in-Hybrid- und eine Erdgas-Variante.
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Maßstab wollen die Wolfsburger auch in Sachen Fahrerassistenzsysteme setzen. Nicht nur eine Heerschar von elektronischen Helferlein – vom Parkassistent bis zum Staupilot – soll den Fahrer unterstützen und die Sicherheit erhöhen. Erstmals erhält dieser auch Information direkt in die Windschutzscheibe gespiegelt.
Preislich startet der Passat bei 30.375 Euro (150-PS-Benziner). Der gleichstarke Diesel kostet in gleicher Ausstattung 2.200 Euro mehr. Wie gehabt unterteilen sich die Versionen in Trendline, Comfortline und Highline. Limousine und Variant liegen zwischen 1.000 Euro und 1.175 Euro auseinander.
| Länge/Breite/Höhe (m) | 4,77/1,83/1,48 |
| Radstand (m) | 2,79 |
| Kofferraumvolumen | 650 l bis 1 780 l |
| Leergewicht | 1 505 kg |
| max. Zuladung | 640 kg |
| Motor | 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder-Diesel |
| Leistung | 110 kW/150 PS bei 3 500 bis 4 000/min |
| max. Drehmoment | 340 Nm bei 1 750 bis 3 000/min |
| 0-100 km/h | 8,9 Sek. |
| Höchstgeschwindigkeit | 218 km/h |
Plus: exzellenter Gesamtkomfort, großzügige Platzverhältnisse, sehr gute Verarbeitung, geringer Verbrauch, hohes Sicherheitsniveau
Minus: Active Info Display nur in Kombination mit teuerstem Navi-System bestellbar, keine waagerechte Ladefläche
geschrieben von Michael Specht/mid veröffentlicht am 08.10.2014 aktualisiert am 08.10.2014
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