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Der Fiat Punto fungiert als tragende Baureihe in der Fahrzeugflotte des Herstellers. Bereits seit dem Jahr 1997 ist der Punto fester Bestandteil der Modellpalette des Herstellers. Die Baureihe ist für folgende Karosserie-Varianten verfügbar: Kunden können sich für das Cabrio, die Limousine oder den Kleinwagen entscheiden. Wer sich im Kleinwagen-Segment nach einem Fahrzeug umsieht, bekommt mit dem Punto in der Regel ein Höchstmaß an Alltagstauglichkeit zu vernünftigen Preisen. Die Limousine bietet ausgereifte Technik ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sowie viel Platz für Fahrer, Mitfahrer und Gepäck. Wie auch bei anderen Cabriolets vergleichbarer Hersteller orientiert sich auch der offene Punto weniger primär an einem Sportwagen, mehr an einem komfortablen Reisewagen unter freiem Himmel. Die Motorenpalette des Punto ist so ausgelegt, dass das Fahrvergnügen nicht auf der Strecke bleibt. Es gibt Benziner und Diesel mit 54 bis 135 PS. Neben den konventionellen Antrieben ist zusätzlich beim Punto eine Antriebsvariante mit Erdgas, kurz CNG genannt, erhältlich.
In Sachen Pferdestärken werden in der Basismotorisierung 54 PS geboten. In der Topmotorisierung sind bis zu 135 PS Leistung drin. Die mit Frontantrieb ausgestattete Topversion greift sogar auf 1,9-Liter Hubraum zurück, um mit maximal 205 km/h auch zum schnellsten Punto zu avancieren. Die Topversion gehört mit ihren Verbrauchswerten von 8,3 Litern Benzin (CO2: 197 g/km) folglich weniger zur sparsamen Kategorie. Sparsam unterwegs ist man mit einem Diesel und einem Verbrauch von 3,4 Litern auf 100 Kilometern (CO2: 88 g/km) am unteren Ende des Leistungsspektrums. Der Punto macht seinem Namen alle Ehre: Wie das Modell der ersten Generation wird auch den jüngeren Generationen gute Fitness attestiert. Die fahrdynamischen Eigenschaften geben keinen Grund zur Beanstandung. Das Fahrwerk ist zwar straff gehalten, aber dennoch gut abgestimmt. Für die Topversion stehen ab Werk beide gängigen Getriebearten zur Verfügung, sprich eine 5-Stufen Automatik und ein manuelles Schaltgetriebe mit 6 Gängen. Der Punto glänzt mit einem gutem Angebot an Infotainment und Assistenzsystemen.
Der Ab 1993 verkaufte Fiat Punto erfreute sich in Deutschland großer Beliebtheit und wurde schon zwei Jahre nach dem Verkaufsstart zum Auto des Jahres gewählt. Ein breites Motorenangebot von 1,1 bis 1,7 Liter Hubraum bzw. von Leistungen von 55 PS (40 kW) bis 133 PS (98 kW) und eine breite Ausstattungspalette (S, SX, ELX, Sporting und GT) trugen mit dazu bei.Die zweite Generation des Fiat Punto, die den 100. Geburtstag der Automarke in ein gewinnträchtiges Licht setzen sollte, konnte die in Puncto Umsatz in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Was unverständlich erscheint, angesichts umfangreicher Wahlmöglichkeiten an Motoren und Ausstattungen. Innerhalb von fünf Jahren, nach dem Verkaufsstart 1999, wurden zwar 2.766.195 Fiat Punto der II. Generation verkauft, dies oft aber nur mit erheblichen Preisnachlässen.
Im Jahr 2005 erschien die dritte Generation des Fiat Punto, vorerst als Dreitürer. Mit einem Längenzuwachs von rund 20 Zentimeter übertraf der Punto deutlich seinen Vorgänger, weshalb er auch "Grande Punto" hiess. 2009 wurde der Fiat Grande Punto überarbeitet und für 3 Jahre unter der Bezeichnung "Punto Evo" verkauft. Als 2012 eine weitere Modellpflege erfolgte, kehrte man wieder zum ursprünglichen Namen Fiat Punto zurück.Derzeit sind fünf Motorisierungen im Angebot: vier davon sind Benzinmotoren, deren Leistungsspektrum von 69 PS (als 1.2 8V) bis zu 135 PS (als 1.4 16V MultiAir) reicht. Als einziger Selbstzünder ist noch der 1.3 Multijet 16V mit 84 PS im Angebot. Der Fiat Punto ist außerdem auch mit Erdgasantrieb erhältlich. Bei den Ausstattungslinien hat der Kunde die Wahl zwischen den Varianten "Pop", "S", "Lounge" sowie "Young".