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Es gibt viele Automarken, die man gemeinhin als typisch amerikanisch ansieht, doch wohl keine blickt auf eine solch lange Geschichte zurück wie Buick. Von jeher gehörte die Marke zum Autohersteller General-Motors und prägte seit Anbeginn mehrere Generationen von Käufern bzw. deren Fahrzeuggeschmack. Heute sind die Fahrzeuge in Nordamerika, China und auch in Taiwan erhältlich. Interessant dabei ist, dass die Fahrzeuge nicht nur in den USA und China gebaut werden, sondern dass ihre Produktion auch in Deutschland stattfindet. Da die Marke zum Autohersteller General Motors gehört, hat sie ihren Sitz natürlich in der Motorcity Detroit im Bundesstaat Michigan in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Am 19. Mai 1903 wurde in Michigan von David Dunbar Buick die Buick Motor Company gegründet. Schon ein Jahr später wurde der Autohersteller von William Durant übernommen. Dieser gründete schließlich im Jahr 1908 General-Motors und gliederte die Marke Buick in den Konzern ein. Von da an begann die Erfolgsgeschichte der Marke, die bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts andauerte. Buick war dabei immer eine preiswerte Alternative zu Cadillac, denn Menschen, die sich die Premiumfahrzeuge dieser Luxusmarke nicht leisten konnten oder wollten, waren bei Buick gut aufgehoben. Mit diesem Wissen wurden die Käufer bis in die 1970er Jahre bei der Automarke gehalten und die Verkaufszahlen blieben konstant hoch. Doch die Wende kam in den 1980er Jahren.
Gerade junge Käuferschichten begannen sich, Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts beim sich nicht mehr an der Elterngeneration und deren Fahrzeuggeschmack zu orientieren. Sie bevorzugten Modelle des oberen Segments, die aus Europa oder Japan stammten. Damit begann der Abstieg der Traditionsmarke. Die Neuwagen fanden kaum noch Käufer. Auch schaffte es die Marke nicht, sich neu zu orientieren bzw. sich klar zu profilieren. Dieses Schicksal teilte sie mit Cadillac, Lincoln und Mercury. Aus Gründen der Effizienz wurde deshalb die Palette, die unter dem Label Buick verkauft wurde, zusammengestrichen, sodass im Jahr 2006 nur noch fünf Modelle erhältlich waren. Als größter Konkurrent der Automarke hat sich dabei Lexus von Toyota herausgestellt. Immer wieder landen die Automobile der Japaner bei Studien zu Sicherheit und Qualität vor Buick.
Fahrzeuge von Buick sind in der unteren Mittelklasse, der Mittelklasse sowie der Oberklasse und als SUVs und Vans erhältlich. Dabei zeichnen sich die Modelle durch ein kraftvolles Design aus, wie es bei vergleichbaren Fahrzeugen des gehobenen Preissegments zu finden ist. Das dominante Auftreten der Fahrzeuge vermittelt ihnen einen typisch amerikanischen Touch. Das Streben der Linien nach vorn unterstreicht dabei die Dynamik der Karosserie. Wie bei anderen Wagen dieser Klasse, so sind auch diese in puncto Sicherheit und Motorisierung sehr gut aufgestellt. Die Passagiere können sich darauf verlassen, Sicherheitskonzepte zu finden, die über den Standards liegen. Bei der Motorisierung werden ebenfalls keine Zweifel an der Leistungsfähigkeit gelassen.
Gebrauchtwagen vor den 1980er Jahren von Buick erfreuen sich bei Sammlern und Liebhabern sehr großer Beliebtheit. Vereine und Clubs zur Pflege der Wagen aus der „guten alten Zeit“ gibt es an mehreren Orten in Deutschland. Aktuelle Gebrauchte und Neuwagen von Buick können über Importeure geordert werden, außerdem ist es möglich, einige Modelle auch von Privat zu erwerben. Dabei eignen sich die Fahrzeuge für alle, die Wert auf Komfort, gute Motorleistung und entsprechende Sicherheitsaspekte legen. Außerdem hinterlässt die Marke auch heute noch bleibenden Eindruck, ohne dabei protzig zu wirken.