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Der Lancia Gamma fungiert als tragende Baureihe in der Fahrzeugflotte des Herstellers. Seit 1978 hat kaum ein anderes Fahrzeug aus dem Hause Lancia eine so prĂ€gende Episode erzĂ€hlt wie der Gamma. Die Baureihe ist fĂŒr folgende Karosserie-Varianten verfĂŒgbar: Kunden können sich fĂŒr die Limousine oder das CoupĂ© entscheiden. Optisch reiht sich die Limousine nahtlos in die aktuelle Design-Philosophie des Herstellers ein. Sie wirkt dynamisch und sportlich. Das CoupĂ© lĂ€sst sich prĂ€zise und griffig durch die Kurven steuern. Vor unsportlicher Stille muss man sich im Lancia nicht fĂŒrchten. Der kernige Motorenklang ist in der geschlossenen Variante jederzeit spĂŒrbar und hörbar. Lancia setzt beim Gamma vorzugsweise auf Benziner, denn einen Diesel sucht man bisher vergeblich im Motoren-Angebot.
Je nach Motorisierung variiert das Leistungsspektrum des Gamma zwischen 140 PS und 140 PS fĂŒr das Spitzenmodell. Das Top-Modell ist mit Frontantrieb erhĂ€ltlich. Mit seinem 2,5-Liter groĂen Motor erreicht es eine atemberaubende Spitzengeschwindigkeit. Die Topmotorisierung weist in Sachen Verbrauch folgenden Wert auf: 11,9 Litern Benzin auf Hundert Kilometer. Der CO2-AustoĂ liegt somit bei 282 g/km. Fahrdynamisch ĂŒberzeugt der Gamma durch ein straffes und gleichzeitig gut abgestimmtes Fahrwerk. Die Topversion wird ab Werk per Hand geschaltet mit einer manuellen 5-Gang Schaltung. Aber darĂŒber hinaus ist ebenfalls eine geschmeidig schaltende Automatik zu haben. Positiv hervorzuheben sind die angebotenen Assistenzsysteme sowie das Infotainment.
Seit der Mitte der 1970er Jahre verlĂ€sst der Lancia Gamma die heimischen Produktionshallen und begeistert mit seinem faszinierenden Design. Die schwungvolle Karosserie stammt von keinem geringeren als Designer Pininfarina. Zudem brilliert das obere Mittelklassemodell durch seine hinteren Seitenscheiben, die sehr schmal sind – dadurch erscheint die C-SĂ€ule sehr massiv und verleiht dem Modell ein ungewöhnliches Erscheinungsbild. Seine groĂvolumigen Vierzylinder-Boxermotoren mit zwei oben liegenden Nockenwellen mit Zahnriemenantrieb spenden dem Lancia Gamma die nötige Kraft und katapultieren den Wagen auf Höchstgeschwindigkeiten zwischen 180 und 195 km/h.
Zwischen 120 und 140 PS stark sind die 2.0 und 2.5 Liter Triebwerke, welche nur einer der vielen GrĂŒnde fĂŒr die hervorragenden Fahreigenschaften des Modells sind. Denn seine StĂ€rken liegen ganz klar in seiner Kompaktheit, dem Frontantrieb und seinem tiefen Schwerpunkt. Viel Fahrfreude verspricht auch der Innenraum – das Interieur ist mit seinen Connollylederpolstern Ă€uĂerst geschmackvoll eingerichtet und rundet die Erlebnisreise im Lancia Gamma geschickt ab. Zu Beginn der 1980er Jahre erlebt der Mittelklassewagen sogar noch ein gröĂeres Facelift - eine geĂ€nderte Frontpartie, neue Leichtmetallfelgen, ein breiterer KĂŒhlergrill und Motoren, die allesamt mit der Bosch L-Jtronic ausgestattet und dadurch deutlich zuverlĂ€ssiger sind, sind das Resultat dieses Facelifts.
Den Lancia Gamma gibt"s als Limousine mit SchrÀgheck unter der Modellbezeichnung Gamma Berlina sowie als Coupé namens Gamma Coupé. ErhÀltlich ist der Wagen als Gamma 2000 und Gamma 2500. In der 2500er Version glÀnzt das Fahrzeug sogar mit einem Boxermotor, der viel Laufruhe verspricht.