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Der Trabant 601 gilt als eine gelungene Weiterentwicklung auf der Haben-Seite von Trabant. Seit 1982 hat kaum ein anderes Fahrzeug aus dem Hause Trabant eine so prägende Episode erzählt wie der 601. Die Baureihe ist für folgende Karosserie-Varianten verfügbar: Kunden können sich für die Limousine oder den Kleinwagen entscheiden. Der 601 ist ein Kleinwagen mit zahlreichen Vorteilen: Er ist ausgesprochen alltagstauglich mit einem klassentypischen Platzangebot, bot eine gute Serienausstattung und vernünftige Fahreigenschaften. Bei dieser Limousine von Trabant bekommt man üblicherweise ein Fahrzeug mit ausgeprägtem Komfort, genügend Platz und eine ansprechende Serienausstattung.
In der Grundmotorisierung werden 26 PS geboten. Beim Spitzenmodell ist man im Unterschied dazu mit 26 Pferden deutlich kraftvoller unterwegs. Das Top-Modell ist mit Frontantrieb erhältlich. Mit seinem 0,6-Liter großen Motor erreicht es eine atemberaubende Spitzengeschwindigkeit. Der 601 macht seinem Namen alle Ehre: Wie das Modell der ersten Generation wird auch den jüngeren Generationen gute Fitness attestiert. Die fahrdynamischen Eigenschaften geben keinen Grund zur Beanstandung. Das Fahrwerk ist zwar straff gehalten, aber dennoch gut abgestimmt. Wer sich für einen 601 entscheidet, muss sich mit dem manuellen 6-Gang Handschaltung begnügen, denn eine Automatik ist nicht vorhanden. Bei der aktuellen Baureihe sind Assistenzsysteme und Infotainment auf der Höhe der Zeit.
Kein anderer Trabant wird öfter gebaut als der Trabant 601. Und zu Recht avanciert das erstmals im Jahr 1963 vorgestellte Modell zum ostdeutschen Klassiker, der als Alltagswagen für wahre Begeisterungsstürme sorgt. Diesen Ruf hat das dritte Modell der Trabant-Baureihe beispielsweise seiner primitiven Technik zu verdanken, die nur einfache Reparaturen benötigt. Doch seine Technik ist nur ein Bestandteil des Erfolgsrezepts. Bei seiner Weltpremiere gibt sich das Modell durchaus modern und bietet in der Limousinen-Version, als Kombi-Variante sowie in der zivilen Ausführung des für die NVA produzierten 601 Kübel, dem Trabant Tramp, auch noch für jeden Anspruch das richtige Modell.
Unter der Typenbezeichnung P 601 erobert der Trabant bis in die 1990er Jahre hinein die Herzen der Autofahrer und begeistert in der Topversion 601 universal mit einer Ladekapazität von 1.400 Litern und einer umklappbaren Rücksitzlehne. Von kleinen Verbesserungen abgesehen, verhindert die DDR-Führung über die ganzen Jahre hinweg jede ernsthafte Weiterentwicklung des heutigen Klassikers. Allein seine Karosserie wird im Front- und Dachbereich verändert und die Kombination mit dem Drei-Kammerrückleuchten und der höheren Ladekante entsprechen dem modernen Doppeltrapezdesign. Zusätzlich können sich die Passagiere im Laufe der Jahre über die Einführung einer elektrischen Scheibenwischanlage, einer Zweikreis-Bremsanlage, einem neuen Lenkrad aus Hartschaumstoff sowie über die Umstellung auf 12V-Bordspannungs H4-Scheinwerfer und den Einbau einer elektronischen Zündanlage freuen.
Als Antriebsquelle steht dem Trabant 601 ein Zweizylinder-Zweitaktmotor zur Verfügung. Zudem bieten die verschiedenen Ausführung Standard, S und "de Luxe" für jeden Geldbeutel noch weitere Ausstattungsdetails. Zu Beginn der 1990er Jahre wird der "volksnahe Wagen" vom Trabant 1.1 abgelöst, der jedoch auch nur durch minimale änderungen an der Optik erkennbar ist. Nichtsdestotrotz bleibt der Trabant 601 der unangefochtene Publikumsliebling und erntet als heiß geliebter "Trabi" vieler Ostdeutscher wahre Begeisterungsstürme.